Programm
| 08:00 - 09:00 | Ankunft der Teilnehmenden | Willkommenskaffee, Registrierung |
| 09:00 - 09:15 | Welcome note | Prof. Dr. Alfred Angerer, Co-Leiter Forschungsbereich Management im Gesundheitswesen, ZHAW und Stv. Leiter ZHAW Digital Health Lab Dijana Vilic, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Management im Gesundheitswesen, ZHAW |
| 09:15 - 09:40 | Keynote | Hospital@Home: Versorgung neu gedacht (DE) Christian Ernst |
| 09:40 - 10:05 | Keynote | Der Gesundheitsdatenraum Schweiz: eine Moonshot-Initiativ (DE) Prof. Dr. Barbara Biedermann |
| 10:05 - 10:30 | Keynote | Swiss Health Data Space im Spital: heute & morgen? (DE) Matthias Bryner Leiter IT / CIO, Universitäts-Kinderspital Zürich – Eleonorenstiftung |
| 10:30 - 11:00 | Pause | Kaffeepause, Sponsorenausstellung, Posterausstellung und Networking |
| 11:00 - 12:00 | Startup-Pitches | Moderation: Dr. Christian Russ MAS ITLTM & Member DHLab Board, ZHAW |
| 12:00 - 12:30 | Posterausstellung | |
| 12:30 - 13:30 | Mittagspause | Mittagessen, Sponsorenausstellung, Posterausstellung und Networking |
| 13:30 - 13:55 | Keynote | Swiss KIS: Digitale Souveränität im Gesundheitswesen (DE) Dr. Daniel J. Stekhoven |
| 14:00 - 15:30 | Workshops | Gemäss separatem Programm, siehe: Workshops |
| 15:30 - 16:00 | Pause | Kaffeepause, Sponsorenausstellung, Posterausstellung und Networking |
| 16:00 - 16:20 | Zusammenfassung Workshops | |
| 16:20 - 16:45 | DHL Start-up Award | Moderation: Dr. Christian Russ MAS ITLTM & Member DHLab Board, ZHAW |
| 16:45 - 17:00 | Wrap-up | Abschlussworte |
| 17:00 - 19:00 | Networking Apero | Apéro, Networking und geselliges Beisammensein |
Keynote Abstracts
| Keynote | Hospital@Home: Versorgung neu gedacht (DE) Wie wird aus der Idee «Hospital@Home» ein tragfähiges Versorgungsmodell? Am Beispiel von «Visit – Spital Zollikerberg Zuhause®» zeigt Christian Ernst, welche Erfahrungen bei der Umsetzung einer spitaläquivalenten Behandlung im häuslichen Umfeld gesammelt wurden. Im Mittelpunkt stehen die Perspektiven von Patientinnen und Patienten, Mitarbeitenden sowie der Organisation: Was verändert sich in den Abläufen, in der interprofessionellen Zusammenarbeit und im Einsatz digitaler Technologien? Die Keynote beleuchtet Chancen und Herausforderungen und zeigt, weshalb erfolgreiche digitale Gesundheitslösungen nicht bei der Technologie beginnen, sondern beim konkreten Versorgungsbedarf und bei den Menschen, die sie nutzen. «Visit» ermöglicht geeigneten akut erkrankten Personen eine Behandlung zu Hause durch ein interprofessionelles Team und mit telemedizinischer Unterstützung. |
| Keynote | Der Gesundheitsdatenraum Schweiz: eine Moonshot-Initiative (DE) Stellen Sie sich vor, Sie könnten aus Ihren eigenen Gesundheitsdaten lernen. So selbstverständlich, wie Sie im E-Banking einen Blick auf Ihre Finanzen werfen, zeigt Ihnen ein Blick in Ihr Gesundheitsdatenkonto, wie Sie Ihren Lebensstil verbessern können und wann es Zeit ist, eine Fachperson beizuziehen. Das ist die Vision eines modernen Gesundheitsdatenraums: von Grund auf neu aufgebaut, mit dem Ziel, Ihre Gesundheit zu erhalten und zu verbessern. Ärzt:innen können hochwertige, strukturierte und standardisierte klinische Daten in ein gemeinsames medizinisches Dossier einbringen, den eigentlichen Kern eines demokratischen Gesundheitsdatenraums. Hier tauschen sich Bürger:innen als Patient:innen mit Fachpersonen aus und tragen gemeinsam zu einem fair geregelten Wissenspool bei. Im Zentrum steht das LERNEN: Lernen für die eigene Gesundheit. Lernen, um die Behandlungsqualität zu verbessern. Lernen, wie wir das Wohlergehen der ganzen Bevölkerung fördern können. |
| Keynote | Swiss Health Data Space im Spital: heute & morgen? (DE) Der Swiss Health Data Space (SwissHDS) soll Gesundheitsdaten sicher, standardisiert und institutionsübergreifend nutzbar machen. Am Universitäts-Kinderspital Zürich beginnt dieser Weg im Spitalalltag: Ein zentrales Data Warehouse, ein harmonisierter Datenkatalog und Governance schaffen die Basis für interoperable Datenprodukte. Anwendungen in Intensiv- und Neonatalmedizin zeigen bereits konkrete Vorteile – weniger Erfassungs- und Kontrollaufwand, schnellere Codierung, bessere Steuerung und neue Forschungsmöglichkeiten. Für den Anschluss an den SwissHDS sind hohe Datenqualität, einheitliche Semantik, API- und FHIR-Schnittstellen sowie klare Datenverantwortung entscheidend. Interoperabilität ist deshalb nicht nur eine Technologie-, sondern vor allem eine Führungs- und Kooperationsaufgabe. |
| Keynote | Swiss KIS: Digitale Souveränität im Gesundheitswesen (DE) Das Gesundheitswesen wird zunehmend durch fragmentierte Systemlandschaften, Vendor Lock-in und Lösungen eingeschränkt, die eher um die klinische Praxis herum als mit ihr entwickelt werden. In der Schweiz treten diese Spannungsfelder besonders deutlich zutage. Swiss KIS stellt dieses Modell grundsätzlich in Frage, indem eine vollständig eigenentwickelte, spitalgetragene Plattform aufgebaut wird – von Grund auf gemeinsam mit und für Gesundheitsfachpersonen konzipiert. Ziel ist es, die Kontrolle über Daten, Prozesse und Innovation wieder in die Hände derjenigen zu legen, die Versorgung tatsächlich erbringen. Durch die Kombination aus gemeinsamer Infrastruktur, offenen Standards sowie einem neuen rechtlichen und organisatorischen Rahmen schafft Swiss KIS eine souveräne Alternative zu bestehenden Systemen – ausgerichtet an realen klinischen Bedürfnissen und langfristiger Nachhaltigkeit. |



